Je nach System stehen Ihnen unterschiedliche Farben und Strukturen für Ihren Mikrozement zur Auswahl. Ob Sie die Beschichtung auf der Wand oder dem Boden auftragen, bleibt dabei Ihnen überlassen.
Das Mikrozementgemisch der Grund-Farbtöne unseres Marmori-Systems wird durch Zugabe des schwarzen Pigments erstellt. Je mehr Sie verwenden, desto dunkler wird die Spachtelmasse. 6 Standardfarbtöne (Basalt, Grafit, Titan, Naturbeton, Hellgrau, Aschegrau) bieten wir zur Auswahl an. Das genaue Mischverhältnis entnehmen Sie bitte unseren Beispielen.

Wenn Grautöne zu langweilig sind
Alle MZ01 bis MZ12 Farbtöne werden durch Zugabe der gesamten Menge des F-COLOR Pigments in den 5 Liter Behälter des Liquids erzeugt. Namentlich finden Sie hier von links nach rechts, von MZ01 nach MZ12: Sand-Beige, Rosa-Beige, Juli-Beige, Bronze, Colorado, Rosa, Mond, Lila, Blue Teal, Misti und Titanweiß.

Alle Pigmente sind untereinander mischbar, wodurch Sie eigene Farbtöne kreieren können. Effekte werden über die passende Technik erzeugt.
RAL und NCS sind beide Farbsysteme, die dazu verwendet werden, Farben zu definieren und zu kommunizieren. Der Hauptunterschied zwischen ihnen besteht darin, dass sie unterschiedliche Farbsysteme verwenden.
Die Farbenlehre
Farbe ist nicht gleich Farbe. Was auf dem Bildschirm leuchtend und intensiv wirkt, kann im Druck stumpf erscheinen und der Lack für das Garagentor sieht bei bewölktem Himmel wieder ganz anders aus als unter einer Bürolampe.
Der Grund dafür liegt in der Physik: Digitale Geräte arbeiten mit Licht (additives Farbmodell), während Drucker, Lacke und Stoffe mit Pigmenten arbeiten (subtraktives Farbmodell). Um in diesen unterschiedlichen Welten präzise Ergebnisse zu erzielen, haben sich über die Jahrzehnte verschiedene Standardsysteme etabliert.
- RAL-Farben (Lacke/Anstriche | Handwerk & Architektur))
- NCS-Farben (Wahrnehmung | insbesondere innerhalb der Innenarchitektur)
- Pantone (Druck)
- CMYK (Druck)
- HEX (Web-Anwendungen)
- RGB (Licht/Bildschirm | Web-Anwendungen)
Um die Daten richtig interpretieren zu können, ist es wichtig, den ursprünglichen Zweck jedes Systems zu kennen:
- Physische Standards (RAL, Pantone): Hier gibt es feste „Urmuster“ zum Anfassen. Sie garantieren, dass ein Produkt weltweit exakt gleich aussieht.
- Wahrnehmungs-Standards (NCS): Diese basieren darauf, wie das menschliche Auge Farben sieht und verarbeitet, nicht wie sie gemischt werden.
- Produktions-Standards (CMYK): Eine technische Anweisung für Druckmaschinen, wie viel Tinte übereinander gedruckt werden muss.
- Digitale Standards (RGB, HEX): Werte für Bildschirme, die definieren, wie hell rote, grüne und blaue Lichtdioden leuchten sollen.
RAL-Farbtöne
RAL steht für „Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen und Gütesicherung“, was auf Deutsch „Reichskomitee für Lieferbedingungen und Qualitätssicherung“ bedeutet. RAL ist ein Farbsystem, das hauptsächlich in Europa verwendet wird und aus 213 Standardfarben besteht. Die Farben werden durch eine vierstellige Nummer gekennzeichnet und jede Farbe hat eine eindeutige Nummer.
Die Farbtöne unseres Marmori Microzements entsprechen nicht der RAL-Klassifizierung. Benötigen Sie einen genauen RAL-Farbton, eignet sich unser GO-RAL-Set.

RAL-Farben gibt es gar nicht
RAL-Farben sind definiert durch einen ganz bestimmten Farbton, der messbar ist und daher immer identisch aussieht. Da es sich hier um eine Mischung handelt und das Einfärben kein exaktes Ergebnis erzeugen kann, ist es logisch, dass es keine identische Messung ergeben kann.
Dennoch gibt es Pigmente, die den RAL-Farben sehr ähneln. Und mit diesen Pigmenten können weitere Farben gemischt werden.
Im RAL-Farbschema entsprechen die HEX-Werte offiziellen Labor-Messwerten, die in sRGB umgerechnet wurden. Sie sind für die Bildschirmdarstellung sehr präzise, wirken aber manchmal etwas „stumpfer“ als der echte Lackfächer, da Monitore Pigmente wie Hochglanz nicht simulieren können.
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Sie haben drei wesentliche Möglichkeiten, Ihr Material einzufärben.
- Pigmente Pulver zum selber mischen (Pigmente anderer Mikrozement-Anbieter können wir grundsätzlich nicht empfehlen, denn diese können unkontrollierte chemische Reaktionen in der Spachtelmasse hervorrufen. Wir kennen die Bestandteile nicht! Kommt es beispielsweise zur Oxidation, kann das Material Luftblasen bilden und die Farbe wird schwächer)
- Flüssige RAL-Grundfarben zum Beimischen. (Farbig, Schwarz beispielsweise für unser Marmori-Mikrozement)
- Mikrozement in einer fertigen Grundmischung wie: Weiß, Platin, Hellgrau, Grau, Dunkelgrau. (IT-Hydro Spachtelmasse ist bereits fertig gemischt)
NCS-Farbtöne
NCS steht für „Natural Color System“ und ist ein Farbsystem, das in Skandinavien entwickelt wurde. Es besteht aus 1950 Farbtönen und teilt die Farben in sechs Grundfarben und drei Grautöne auf. NCS verwendet ebenfalls eine Nummerierung, um jede Farbe eindeutig zu identifizieren, aber diese Nummern sind länger als bei RAL, denn es gibt ein größeres Farbspektrum.
NCS basiert auf der menschlichen Wahrnehmung. Die HEX-Werte sind hier meist mathematisch berechnet. Da NCS rein logisch aufgebaut ist, funktionieren die Umrechnungen in HEX oft erstaunlich gut und wirken am Bildschirm sehr stimmig.
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Pantone (PMS) = Sonderfarben für den Druck
Das Pantone Matching System (PMS) ist der Standard für Grafikdesign und Druck. Im Gegensatz zu CMYK werden Pantone-Farben nicht im Drucker gemischt, sondern als fertige Tinte („Sonderfarbe“) in einem Topf angemischt.
- Der Code: beispielsweise
Pantone 186 C.- Die Nummer identifiziert die Farbe.
- Der Buchstabe steht für das Papier:
C= Coated (gestrichen/glänzend),U= Uncoated (Naturpapier).
- Die Logik: Proprietäres System für Farbtreue im Markenauftritt (Corporate Identity).
- Anwendung: Logos, Visitenkarten, Verpackungen.
- Besonderheit: Kann Farben darstellen, die im normalen Druck unmöglich sind (Neonfarben, Metallics, extrem leuchtendes Orange oder Grün).
Bei der Konvertierung von anderen Farbschemen ist Vorsicht geboten, denn es handelt sich um Sonderfarben (fertig gemischte Töpfe).
Beispiel Neon (802/806):
Diese Farben leuchten im Druck durch Fluoreszenz. Ein Monitor kann nicht fluoreszieren. Der HEX-Wert ist hier nur eine „flache“ Simulation der Farbe, ohne den Leuchteffekt. MIt Hilfe sogenannter „Pantone Color Bridge“-Tabellen können die Farben bestmöglich in RGB/CMYK übersetzt werden.
- Die „Lücken“ im Farbraum: Das Pantone-System (PMS) wurde für den Druck entwickelt und enthält extrem leuchtende, „cleane“ Farben, die RAL nicht bieten kann. Besonders im Bereich Neon, leuchtendes Orange, reines Magenta oder tiefes Violett decken RAL und NCS den Bedarf oft nicht ab.
- Trend-Farben: Designer suchen oft gezielt nach den „Pantone Colors of the Year“ (wie Peach Fuzz oder Very Peri), die in RAL-Fächern schlicht nicht existieren.
CMYK (ISO Skala) = Der Prozessdruck
Im Gegensatz zu RAL oder Pantone ist CMYK kein Farbkatalog mit Namen, sondern ein Mischverhältnis. Es gibt unendlich viele Kombinationen. Es handelt sich dabei um das Standardmodell für den Vierfarbdruck (Offset- und Digitaldruck). Alle Farben werden aus vier Tinten gemischt.
- Der Code: Prozentwerte (0–100%) für vier Kanäle:
- Cyan (Blaugrün)
- Magenta (Purpur)
- Yellow (Gelb)
- Key (Schwarz – zur Kontraststeigerung)
- Die Logik: Subtraktive Farbmischung. Je mehr Farbe man übereinander druckt, desto dunkler wird das Ergebnis.
- Anwendung: Zeitschriften, Flyer, Plakate, Broschüren.
- Besonderheit: Der Farbraum ist kleiner als RGB. Leuchtende Bildschirmfarben wirken in CMYK oft stumpfer. Schwarz ist nicht gleich Schwarz (ein reines
K:100wirkt grau, für tiefes Schwarz wird Cyan beigemischt).
Insbesondere die technischen Schwarztöne gelten als wichtige CMYK-Werte.
- Das normale
Process Black(0,0,0,100) wirkt im Druck oft eher dunkelgrau. - Designer nutzen daher „Rich Black“ (Tiefschwarz), dem Cyan/Magenta beigemischt wird.
- „Passermarken-Schwarz“ (Registration Black) besteht zu 100 % aus allen vier Druckfarben
Die Umrechnung von HEX-Werten für CMYK stellt einen Widerspruch (subtraktiv vs. additiv) dar.
Wenn ein Nutzer den HEX-Wert #000000 sieht, ist das am Bildschirm Schwarz. Im Druck (als 0/0/0/100 CMYK) ist es aber oft nur Dunkelgrau. Der HEX-Wert täuscht hier also eine Schwärze vor, die im reinen K-Kanal-Druck nicht existiert (deshalb wird „Rich Black“ verwendet).
Zudem hängen die einzelnen Werte hängen stark vom gewählten Farbprofil ab (z. B. ISO Coated v2 vs. US Web Coated).
RGB & HEX = Digitale Lichtfarben
RGB ist das Farbmodell für alles, was selbst leuchtet (Monitore, Displays, Beamer).
- Der Code:
- RGB: Werte von 0 bis 255 pro Kanal (Rot, Grün, Blau).
- HEX: Die hexadezimale Schreibweise davon (z. B.
#FF0000für Rot).
- Die Logik: Additive Farbmischung. Je mehr Farbe (Licht) man hinzufügt, desto heller wird es. Alle drei zusammen ergeben Weiß.
- Anwendung: Webdesign, App-Design, TV, Video.
- Besonderheit: RGB kann extrem leuchtende Farben darstellen, die nicht gedruckt werden können. Umgekehrt kann es bestimmte Türkis- und Orangetöne des Drucks nur schlecht simulieren.
Da RAL, NCS und Pantone physische Farbsysteme (Lacke, Stoffe, Druckfarben) sind, gibt es keinen „mathematisch echten“ HEX-Wert. Ein Monitor leuchtet (RGB), während Papier Licht reflektiert. Viele Farben (besonders Neon, Metallic oder sehr tiefes Cyan) lassen sich im Standard-Web-Farbraum (sRGB) gar nicht 100%ig korrekt darstellen.
Neben den physischen Standards (RAL, Pantone) gibt es eine Welt der „Digital Natives“. Das sind Farben, die primär für Bildschirme existieren und in der Webentwicklung, im UI-Design oder durch große Tech-Brands Kultstatus erreicht haben. Diese Farben haben oft keinen direkten RAL-Gegenpart, weil sie für RGB-Leuchtkraft optimiert sind. Designer suchen oft danach („Wie ist der Hex-Code von Facebook-Blau?“ oder „Das Standard-Grau für Texte“).
Alle Mischverfahren haben Vor- und Nachteile
Mischen Sie Mikrozement selber mit unseren Natur-Farbpigmenten, dann können Sie kreative Mischungen erstellen. Es besteht auch die Möglichkeit Farbverläufe zu erstellen und Sie können die Intensität der Farbe frei zu wählen. Empfehlenswert ist es, vor den Arbeiten eine Farbprobe anzumischen, um diese zu testen. Oder Sie mischen die Pigmente nach und nach ein, bis der gewünschte Farbton entstanden ist. Außerdem können Sie mit derselben Basis des Materials zuerst einen helleren Farbton anmischen, eine Fläche damit bearbeiten und später einen intensiveren Farbton mischen. So erstrahlt ihr Raum beispielsweise in zwei unterschiedlichen Farbtönen oder Abstufungen Ihrer Wunschfarbe.
RAL Grundfarben erhalten Sie in Flaschen als flüssiges Pigment, welches Sie Ihrem Mikrozement beimischen. Je nach beigemischter Menge wird die Farbe intensiver oder dezenter, also heller.
Weiße Pigmente
Gern können Sie unser Mikrozement als gemischten Weißton kaufen. Alternativ bieten wir weiße Pigmente zum Beimischen als eigenständiges Produkt an. Durch die Zugabe von weißen Pigmenten zu Farbigen erstrahlt die Farbe leuchtender und bei einigen Tönen cremiger. Das geht allerdings nur, wenn Sie Ihre Farbe selber mischen.

Psychologie der Fläche: Welche Wirkung erzielt Ihre Farbwahl?
Farbe sendet eine emotionale Botschaft und ist daher mehr als nur sein Erscheinungsbild. Während helle Beigetöne Ihr Gehirn in den ‚Balance-Modus‘ versetzen und Entspannung fördern, signalisieren dunkle Grafit-Oberflächen Disziplin und Exklusivität (Dominanz-System). Achten Sie bei der Wahl der Farbe darauf, welche Stimmung Sie im Raum erzeugen wollen: Soll das Bad eine Ruheoase (Balance) oder das Büro ein Ort für Fokus und Dynamik (Stimulanz) sein? Nutzen Sie unsere RAL-Pigmente gezielt, um die psychologische Kraft der Farben für Ihr Wohndesign zu nutzen. Anhand der Limbic-Map1 lassen sich passende Ableitungen treffen.
Balance-System (Sicherheit & Geborgenheit):
- Farbempfehlung: Sanfte Beigetöne, Sand-Beige (MZ01) oder Hellgrau.
- Wirkung: Diese Töne strahlen Ruhe und Natürlichkeit aus. Ideal für das Schlafzimmer oder das Badezimmer, um einen Rückzugsort zur Entspannung zu schaffen.
Stimulanz-System (Kreativität & Offenheit):
- Farbempfehlung: Blue Teal (MZ09), Colorado (MZ05) oder kräftigere Gelb-Anteile.
- Wirkung: Diese Farben wirken belebend und inspirierend. Perfekt für kreative Arbeitsbereiche, Küchen oder Akzentwände im Flur.
Dominanz-System (Status & Effizienz):
- Farbempfehlung: Tiefes Grafit, Schwarz (RAL 9005/9011) oder Titan.
- Wirkung: Dunkle, kühle Töne vermitteln Exklusivität, Macht und Ordnung. Sie eignen sich hervorragend für repräsentative Geschäftsräume oder minimalistische, moderne Wohnlandschaften.
Psychologie im Raum: Mikrozement als Ausdruck Ihrer Identität
Was im Corporate Design genutzt wird, um Markenwerte wie Vertrauen, Dynamik oder Exklusivität zu kommunizieren, lässt sich eins zu eins auf Ihre Innenarchitektur übertragen: Farben fungieren dabei als „heimliche Botschafter“, die unmittelbar auf unser Unterbewusstsein wirken.2
- Zonierung durch Farbkombinationen: Marken nutzen Farbcodes, um Identität zu stiften. Nutzen Sie dieses Prinzip, um Räume funktional zu gliedern. Eine helle Grundfläche in RAL 9002 (Grauweiß) schafft eine offene, einladende Atmosphäre, während gezielt gesetzte Akzentwände in RAL 7043 (Verkehrsgrau B) Zonen der Konzentration oder Repräsentation definieren.
- Wahrnehmung von Wertigkeit: Im Marketing signalisieren dunkle, kühle Töne (wie Tiefschwarz oder Anthrazit) Professionalität und Status. Eine fugenlose Mikrozement-Fläche in dunklen Pigmentierungen vermittelt eine „schwere“ Eleganz, die Räumen sofort eine luxuriöse und disziplinierte Anmutung verleiht.
- Die kulturelle Nuance: Berücksichtigen Sie bei der Farbwahl den Kontext. Während ein kühles Blau-Grau in einem modernen Büro Effizienz ausstrahlt, benötigt ein Wellnessbereich warme Untertöne, um das „Balance-System“ unseres Gehirns zu aktivieren und echte Entspannung zu ermöglichen.
Soll der zu gestaltende Raum beruhigen, inspirieren oder beeindrucken?
Das Farbspektrum
Unsere Farbpigmente sind speziell für Mikrozement abgestimmt. Unsere Farbpigmente eignen sich daher bestens zum Einfärben von Beton oder Zementen jeder Art. Je dunkler Sie den Mikrozement wählen, desto prägnanter werden Effekte auf der Oberfläche sichtbar. Einzelne Texturen sind besser zu erkennen und Licht reflektiert besonders deutlich.
Achten Sie bei der Wahl der Farbe auf die jeweilige Farbwirkung im Raum. Farbige Töne nehmen einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden.3
Mischen Sie Pigmente untereinander, und erhalten Sie den gewünschten Farbton.
Wenn Sie die Mikrozement-Oberfläche anschleifen, können Sie eine neue Schicht in Ihrer Wunschfarbe auftragen. Nach dem Versiegeln ist sie wie gewohnt nutzbar.
Sind wir Antworten schuldig geblieben?
Ändert die Versiegelung den Farbton?
Die Optik wird nur geringfügig durch die Versiegelung beeinflusst. Entscheidender ist die Grundierung der Oberfläche, damit der anschließende Farbton auf Wand und Boden identisch wirkt.
Kann Mikrozement gestrichen werden?
Den Siegel können Sie aufrollen oder streichen. Wenn Sie mögen, können Sie den Siegel auch mit einem Schwamm auftragen.
- Dr. Hans-Georg Häusel: Motiv- und Emotionsstruktur-Modell. Website ↩︎
- Jessica Weigel für Qubus Media vom 5. Juli 2022: Die heimliche Farbwirkung in Corporate Design und Markenbildung ↩︎
- Anna Bergner – Interior Design am 23. Oktober 2022 auf annabergner.com: Mit Farben wohnen: Farbwirkung in Räumen. Zugriff am 8. September 2023 ↩︎


Ich interessiere mich für dieses Produkt kann man mit dieses Produkt auch Terrakotta hin bekommen
Hallo Andeas,
ja mit dem GORAL oder Marmori Mikrozement ist es möglich
Guten Tag…ich möchte meine rote MC Farbe neu gestalten, in einer anderen Farbe. Sie schreiben als ersten Schritt anschleifen, dann streichen und als letzter Schritt versiegeln. Was benötige ich zum Versiegeln???Zur Zeit habe ich eine schattierte Oberfläche, dies bekomme ich beim neuen Anstrich wohl nicht mehr hin????Vielen Dank für ein Feedback. Bitte sagen sie mir, was ich bestellen müsste. Mein Fläche ist ca. 24 qm gross. Vielen Dank Sabine Altwicker
Guten Tag! Wenn Sie Ihren bestehenden Mikrozementboden neu gestalten möchten, sind folgende Schritte und Materialien erforderlich:
Anschleifen: Dies dient dazu, die Oberfläche aufzurauen und eine bessere Haftung für die neue Farbe zu gewährleisten. Verwenden Sie hierfür einen Schleifpapier mit mittlerer Körnung oder eine Schleifmaschine.
Streichen: Wählen Sie eine Mikrozementfarbe, die für eine Überdeckung geeignet ist. Da Sie eine andere Farbe wünschen, stellen Sie sicher, dass die neue Farbe den alten Anstrich vollständig abdeckt.
Versiegeln: Zum Versiegeln des Mikrozements benötigen Sie einen speziellen Mikrozement-Versiegler. Dieser schützt die Oberfläche vor Wasser, Schmutz und Abrieb und erhält das neue Aussehen. Es gibt Versieglung in matt, seidenmatt oder glänzend, je nach gewünschtem Finish.
Bezüglich der schattierten Oberfläche: Es könnte schwierig sein, genau dieselbe schattierte Wirkung wie zuvor zu erzielen, wenn Sie die gesamte Fläche neu streichen. Jedoch können spezielle Techniken beim Auftragen der Mikrozementfarbe angewandt werden, um ein ähnliches Erscheinungsbild zu erreichen. Ein erfahrener Handwerker kann hierbei helfen, die gewünschte Optik zu erzielen.
Was Sie bestellen müssen:
Marmori – Mikrozement Set (2x10mq + 1x5mq)
Werkzeug Deluxe-Set groß
Stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend Material für Ihre Fläche von etwa 24 Quadratmetern bestellen. Es ist ratsam, etwas mehr Material zu haben, um sicherzustellen, dass die gesamte Fläche gleichmäßig behandelt werden kann.
Kann ich Mikrozement auf Styrodorplatten auftragen? Ich habe diese als Deckendämmung ( hässlich) und möchte nicht den Aufwand mit Stucco Venetiano betreiben. Habe gelesen dass Mikrozement aufgestrichencwerden kann, richtig? Danauf dann noch eine Wachsschicht? Ist das möglich?
Ja, es ist möglich – aber nicht direkt und nicht ohne richtigen Aufbau.
Mikrozement kann auf Styrodur / Styropor verarbeitet werden, aber nur mit einer stabilen, tragfähigen Zwischenschicht, sonst kommt es zu Rissen, Ablösungen oder Eindrückungen.Deshalb muss Styrodur zwingend zuerst überspachtelt werden, um die Fläche zu stabilisieren und zu ebnen. Erst nachdem die Dämmplatten mit einer geeigneten Armierungs- bzw. Spachtelmasse überzogen wurden, entsteht ein tragfähiger Untergrund, auf dem Mikrozement dauerhaft halten kann.
Auf diese vorbereitete, ebene Fläche wird anschließend der Haftgrund aufgetragen. Danach folgen die einzelnen Mikrozementschichten, wie üblich gespachtelt. Die abschließende Schutzbeschichtung erfolgt anschließend mit der PU-Versiegelung, die im System enthalten ist. Diese sorgt für Wasserbeständigkeit, Abriebfestigkeit und eine langfristig robuste Oberfläche.
Eine Wachsschicht wird nicht verwendet, da sie nicht die nötige Beständigkeit bietet und lediglich dekorativen Charakter hat. Die PU-Versiegelung ist die richtige und notwendige Endbeschichtung.
Mikrozement ist grundsätzlich eine Spachtelmasse und wird überwiegend aufgespachtelt, nicht gestrichen.
Liebe Grüße
Katarzyna Hoffmann